Highlights der Woche

Diese Woche

  • Dirty Projectors - Lamp Lit Prose
    • 24-bit FLAC
    • 16-bit FLAC
    Auf ihrem self-titled Album im letzten Jahr behandelten Dirty Projectors das beliebte Thema Beziehungsende - mit dem kleinen aber feinen Unterschied dass es statt um das klassische Schlussmachen, um gerade das Beziehungsende zwischen Dave Lonstreth und Bandmitglied Amber Coffman ging. Ihre Abwesenheit hing wie ein Geist über der Band aus Brooklyn; jedoch fühlte sich die letzte Veröffentlichung trotzdem aufschlussreich und komplex an. Lamp Lit Prose, Longstreths achtes Full-Length als Dirty Projectors, versucht dies alles hinter sich zu lassen und fühlt sich leichter, heller und weniger verletzt, wenngleich auch nicht weniger eindrucksvoll und aufwendig, an. Es ist nicht Bitte Orca, klar, aber Lamp Lit Prose behält die Kontinuität bei, die wir gelernt haben, von Dirty Projectors zu erwarten.
  • Deafheaven - Ordinary Corrupt Human Love
    Heavy Metal ist viel zu oft ein Genre, das mit anderen zusammengeworfen oder übersehen wird - aber Deafheavens viertes Album beweist, dass es möglich ist, eine beeindruckende Stimme und Schrei-Vocals erfolgreich zu vereinen. Als Band fiel es ihnen schon immer leicht, eine Vielfältigkeit an Emotionen auszudrücken, aber dieses Mal gibt es eine gewisse Leichtigkeit und Sanftheit (soll so viel heißen wie, es gibt ein Klavier). Auf diesem Werk finden wir die Band so ambitioniert wie nie, während sie gleichzeitig an ihrem Sound festhalten und somit den Hardcore-Fans keinen Grund zum Flüchten geben. Beeindruckend und vollendet: Ordinary Corrupt Human Love ist erfrischend zart und angenehm vertraut gleichzeitig.

Vorherige Wochen